Da kam eine meiner Strickfreundinnen eines Tages, und fragte mich, ob ich nicht Lust hätte, mit ihr zusammen den "Lille Kolding" von Chris Berlin zu stricken. Naja, kurz überlegt ... und JAAA, ich hatte Lust. Den original Kolding fand ich ja damals auch schon schön, aber er war mir einfach zu gross und hatte für mich nicht die richtige Form. Diese kleine Version sprach mich aber sofort an.




Und kaum hatte ich mir die Anleitung gekauft und durch die Projekte anderer Strickerinnen gestöbert, war mir auch klar, welches Garn ich nehme.... nein, welche Garne ich nehmen könnte.... ich konnte mich dann gar nicht entscheiden, ob ich Gedifra Lana Mia in Farbe 954 (lila) oder Gimitolo Sole in Farbe 912 (hell-petrol) nehmen soll.
Was war die Lösung? Beide Farben anschlagen und loslegen. Für die Lila Variante hat sich dann auch schnell meine Tochter begeistert, Petrol sollte in jedem Fall für mich sein, und so ging es flott parallel voran.
Beide Modelle habe ich ziemlich groß gemacht, wie es in der Anleitung als Beispiel auch beschrieben wird.
Relativ schnell wuchsen beide Koldings vor sich hin.
Beim bunten Schaf hing gefühlt an jedem 3. Stand und auch um etliche Schultern mindestens 1 Modell aus diversen Garnen und Mischungen.

Das erste Modell in Lila ist gestrickt mit 3,5 mm Nadeln aus Gedifra Lana Mia One 4 Two. Eigentlich eine Sockenwolle, aber kuschelig weich und als Patent verstrickt gefühlt sehr flauschig. Das Tuch habe ich in Teil 1 bis auf 55 Maschen breit gestrickt. Dadurch ergibt sich eine finale Größe von etwa 230 cm Breite und 60 cm Tiefe. Zum Fototermin durfte es eine Statue in Leverkusen, nahe eines stillgelegten Bahnhofes an einem leider trockenen Springbrunnen verzieren.
Modell 2 ist für mich, gestrickt ebenfalls mit 3,5 mm Nadeln aus der Gomitolo Sole. Hier wirkt das Tuch ganz anders, eher luftig sommerlich, was nur durch das Garn kommt. Teils beinhaltet es glänzende Abschnitte, teils matte Stellen, auch die Garndicke variiert ein wenig. Trotzdem ist es ziemlich warm und auch groß genug, um es schön um den Hals zu schmiegen.





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